Wir haben Enpal und Green City Solutions nicht nur gefragt, wo sie auf Social Media stehen. Wir haben vier KIs gefragt, was sie über die beiden wissen. Das Ergebnis war unangenehmer als jede Followerzahl.
Bisher hat Suche zehn Optionen geliefert und die Auswahl beim Nutzer gelassen. Jetzt liefert sie drei und die Auswahl ist schon passiert.
Zehn blaue Links. Wer auf Platz 8 stand, hatte immerhin eine Chance. Die Auswahl traf der Mensch.
Drei Namen. Platz 8 existiert nicht mehr. Die Auswahl hat die Maschine getroffen, bevor der Mensch überhaupt liest.
Marc hat das in der Folge in einen Satz gepackt, der uns seitdem nicht loslässt:
„Später wird keiner mehr googeln 'Plumber' oder 'Fotografen in Berlin', sondern Leute werden sagen: Hey, ich habe bald dieses Event, ich brauche den und den bis nächste Woche, der soll so und so viel kosten. Sag mir, gib mir die Top 3."
Der Unterschied ist nicht kosmetisch. Bei zehn Links konkurriert man um Aufmerksamkeit. Bei drei Namen konkurriert man um Existenz. Wer nicht genannt wird, kommt für diesen Kunden nicht in Frage, und er wird nie erfahren, dass es euch gibt.
Gemessen als Nennungsquote: in wie vielen getrennten Durchläufen fällt der Firmenname bei einer neutral gestellten Kategorie-Frage.
Zwei Dinge fallen daran auf.
Erstens: Die Werte unterscheiden sich je KI. Green City Solutions steht bei ChatGPT und Claude besser als bei Perplexity. Es gibt also nicht eine KI-Sichtbarkeit, es gibt vier. Wer nur ChatGPT testet, sieht ein Viertel des Bildes.
Zweitens: Enpal liegt deutlich vorn, und das lässt sich nicht mit der Produktqualität erklären. Green City Solutions baut etwas, das es so kein zweites Mal gibt. Enpal verkauft Solaranlagen, so wie hunderte andere Firmen auch. Trotzdem kennt die KI Enpal besser.
Das ist die Erklärung, die in der Folge offen bleibt. Und sie ist der wichtigste Satz dieses Artikels.
Eure KI-Sichtbarkeit entsteht nicht auf eurer Website. Sie entsteht überall dort, wo andere über euch schreiben.
Presse, Fachmedien, Studien, Verzeichnisse, Wikipedia, Foren. Fremde Quellen wirken für eine KI als Bestätigung, weil sie nicht von euch stammen.
Rezensionen, Reddit-Threads, Erfahrungsberichte, Testsiegel. Diese Quellen bestimmen weniger, ob ihr genannt werdet, sondern vor allem wie.
Selbstbeschreibung, Startseite, Claim. Nötig als Basis und für die Struktur, aber allein reicht sie nie. Es ist die Stimme, die am wenigsten zählt.
Wir haben uns die Unternehmenshistorie von Enpal angesehen. Sie ist eine einzige Liste von Drittnennungen. Handelsblatt, Spiegel, FAZ, Wall Street Journal, TechCrunch, Sifted, Business Insider, Tagesspiegel, pv magazine, Solarserver, ZDF heute-show, deutsche-startups.de. Dazu eine DIW-Studie, eine VDE-Zertifizierung, ein TÜV-Siegel, mehr als ein Dutzend Auszeichnungen und Leonardo DiCaprio als Investor über Princeville Capital.
Jede dieser Nennungen ist ein Satz über Enpal, den nicht Enpal geschrieben hat. Genau daraus baut eine KI ihr Bild. Enpal hat nicht bessere SEO gemacht. Enpal ist einfach oft von anderen erwähnt worden.
Green City Solutions dagegen hat eine gepflegte Website mit einer langen Neuigkeiten-Liste: CityTrees in Wittenberg, ein solarbetriebener Moosfilter in Wildau, der Possehl-Ingenieurpreis 2025, ein ZIM-Innovationsnetzwerk, eine CityBreeze-Premiere in Erfurt. Starke Belege, jeder einzelne. Alle auf der eigenen Domain. Ring 3.
Marc hat es in der Folge so gesagt: „Die AI kennt euch, sie liebt euch noch nicht. Ihr werdet zuverlässig als Marktführer genannt, aber die AI zieht ihren Ton auch aus Bewertungen, und dort mischt sich Kritik."
Enpal hat vom TÜV Saarland eine geprüfte Kundenzufriedenheit mit der Note „Gut". Nicht „sehr gut". Dazu kommt die allgemeine Reputation des Solar-Direktvertriebs in Deutschland, an der Enpal keine Schuld trägt, die aber in jedem Forum mitschwingt.
Das Ergebnis ist eine Empfehlung mit Fußnote. Und diese Fußnote liest euer Kunde, bevor er zum ersten Mal mit euch spricht. Bei zehn blauen Links konnte man sich das noch selbst zusammenreimen. In einer einzigen KI-Antwort steht sie mitten im Satz.
Genannt werden ist Stufe eins. Gut genannt werden ist Stufe zwei. Die meisten Unternehmen, mit denen wir sprechen, arbeiten noch an Stufe null.
Ihr braucht uns dafür nicht. Fünf Prompts, vier KIs, ein Notizzettel. Nehmt für jeden Prompt einen frischen Chat ohne Vorgeschichte, sonst verfälscht euer eigener Verlauf das Ergebnis.
Worauf achten: Fällt euer Name? Auf welcher Position? Wer steht vor euch und warum? Das ist euer Grundwert.
Worauf achten: So fragen echte Kunden. Deutlich härter als Prompt 1, weil die Liste kürzer ist. Wenn ihr hier nicht auftaucht, taucht ihr im Kaufmoment nicht auf.
Worauf achten: Stimmt alles? Ist etwas veraltet? Und vor allem: in welchem Ton wird über euch geredet? Das ist der Teil, den fast niemand prüft und der am meisten aussagt.
Worauf achten: Kommen nur eure eigene Website und LinkedIn? Dann steht ihr auf Ring 3 und habt kaum Fundament. Kommen Fachmedien, Verzeichnisse oder Foren, habt ihr etwas, worauf sich aufbauen lässt.
Worauf achten: Hier seht ihr eure Position im Kopf der Maschine. Und die Argumente, mit denen euer Wettbewerb gewinnt, ohne dass er etwas dafür getan hat.
Führt Prompt 1 und 2 jeweils fünfmal in fünf getrennten Chats aus, pro KI. Zählt, in wie vielen Antworten euer Name fällt. Vier KIs mal zwei Prompts mal fünf Durchläufe sind vierzig Antworten. Das dauert eine gute Viertelstunde und liefert euch einen Wert, den ihr in drei Monaten wieder messen könnt.
Alles unter 3 von 10 heißt: die Maschine kennt euch nicht. Alles über 7 von 10 heißt: sie kennt euch, und ab dann geht es nur noch um den Ton.
Erst der Plattform-Rundgang durch beide Unternehmen, ab Minute 17 der KI-Deep-Dive.
Damit klar wird: es geht hier nicht um fehlende Reichweite. Die ist da.
| Kanal | Reichweite | Befund | Status |
|---|---|---|---|
| 196.000 Follower | Stärkste Plattform, aktiv, hohe Interaktion, zugleich Employer Brand | läuft | |
| 55.000 Follower | Endkunden, Testimonials, konsistentes Gelb, gutes Engagement | läuft | |
| YouTube | 4.700 Abos, 138 Videos | Ratgeber-Rolle, Podcasts bis 49 Minuten, echte Value-Formate | läuft |
| 36.000 Follower | Letzte Posts 2023. Reichweite bleibt, es passiert nichts mehr | tot | |
| X | nicht anzeigbar | Nur provisorisch vorhanden | brach |
| Gesicht | Schulnote 3 | Gesichter werden bewusst eingesetzt, aber als Akzent, nicht als Strategie | Ansatz |
| Kanal | Reichweite | Befund | Status |
|---|---|---|---|
| 11.000 Follower | Stärkste Plattform, „We grow fresh air", sauberes Color Grading | läuft | |
| 5.000 Follower | Regelmäßig, viel Value, konsistente Sprache | solide | |
| knapp 6.000 Follower | Aktiv, letzter Post vor sechs Tagen. 2.000 Rückfolgen wirken unaufgeräumt | solide | |
| YouTube | 688 Abos, 26 Videos | „Merry Xmas" einmal im Jahr, 71 Klicks, dazwischen Lücken von drei Jahren | brach |
| Engagement | 6 bis 20 Likes | Bei 11.000 Followern. Reichweite vorhanden, Resonanz nicht | schwach |
| Gesicht | Schulnote 5 | Durchgefallen, gerade so. Es wird versucht, aber nicht durchgezogen | fehlt |
Bei Enpal steht in der eigenen Analyse ein Satz, der die Rollenverteilung perfekt beschreibt: LinkedIn ist Autorität und Recruiting, Instagram sind die Endkunden, YouTube ist der Ratgeber, Facebook ist Reichweite und Ads. Vier Kanäle, vier klare Jobs. Das ist der Unterschied zwischen Multiplattform und Multiplattform-Strategie.
Und Facebook ist der interessanteste Fall. 36.000 Follower und seit 2023 kein Post. Das sind keine verlorenen Follower, das ist eine Stadt, in der jemand das Licht ausgemacht hat und die Tür offen ließ.
Am Ende der Folge haben wir Schulnoten vergeben. Nur für eine Disziplin: wie sichtbar sind die Menschen hinter der Marke.
Bemerkung: benutzt die Akzente des Personal Brandings, um Vertrauen aufzubauen. Es ist Handwerk, noch keine Person. Befriedigend, viel schlummerndes Potenzial.
Bemerkung: durchgefallen, gerade so. Dabei ist es ein Impact-Projekt, frische Luft für die Stadt. Emotionaler geht es kaum, gezeigt wird davon fast nichts.
Tonis Regel aus der Folge, und sie gilt für jedes Projekt mit Mission: je emotionaler euer Projekt ist, desto mehr braucht ihr eine Personal Brand. Menschen vertrauen nur Menschen, Menschen kaufen nur von Menschen.
Diese Stelle lassen wir im Video und hier bewusst offen. Sie ist die einzige echte Meinungsverschiedenheit der Folge.
„Meiner Meinung nach benutzt keiner mehr Facebook. Meine Mom benutzt kein Facebook mehr, meine Oma benutzt kein Facebook, mein Vater benutzt kein Facebook. Alle haben mittlerweile Instagram oder TikTok. Selbst meine Oma ist auf TikTok."
„Genau auf Facebook sitzen die Leute, die ihre Gruppen damals gestartet haben, und da sind wirklich 150.000, 200.000 Leute drin. Die werden doch nicht einfach sagen: Jo, ich habe meine Community aufgebaut, ich lass die einfach droppen."
Was die Daten aus dieser Folge sagen: Enpal hat 36.000 Facebook-Follower und postet dort seit 2023 nicht mehr. Green City Solutions hat knapp 6.000 und postet weiter. Ein Unternehmen mit 196.000 LinkedIn-Followern und einem professionellen Social-Team hat also entschieden, Facebook nicht mehr organisch zu bespielen, den Kanal aber für Ads zu behalten. Das ist kein Beweis für „Facebook ist tot", sondern für etwas Genaueres: Facebook ist als organischer Kanal für diese Zielgruppe unattraktiv geworden, als Werbe- und Gruppen-Kanal nicht. Wir hätten gern euren Take dazu.
Sie steht seit Jahren auf einer Startseite. Wir mussten trotzdem erst danebensitzen, um sie zu finden.
Das ist der CityTree von Green City Solutions. Ein Moosfilter, der die Leistung von 81 Bäumen auf der Fläche einer kleinen Küche erbringt. Toni ist an der Storkower Straße in Berlin an einem daneben gesessen:
„Es war ein sehr heißer Tag, ich habe mich da hingesetzt und habe da 5 Minuten gechillt. Es war wunderbar. Die Luft war tatsächlich um einiges reiner als überall sonst."
Diese Zahl und dieses Erlebnis sind der komplette Marketing-Case. Man braucht keine Kampagnenidee, man braucht nur ein Handy und einen heißen Tag. Und trotzdem findet man davon kein Video, keinen Reel, kein Interview mit Passanten, nichts.
Wir haben uns gefragt, warum Toni sagt „mich berührt absolut gar nichts". Dann haben wir die Gründergeschichte gefunden.
Fließtext, kein Bild, kein Video, keine Nachnamen. Auf der Teamseite steht „Peter, Co-Founder & CEO" und „Liang, Co-Founder & CIO". Sonst nichts.
Und das steht dort, sinngemäß aus dem Original: Liang stammt aus Shanghai. Dort hat sich sein Gesundheitszustand durch die verschmutzte Luft zusehends verschlechtert und erholte sich erst nach seiner Rückkehr nach Deutschland. Peter stieß auf Reisen auf die Folgen von Smog für die Lebensqualität in Städten. Aus vielen Gesprächen wurden Prototypen, aus den Prototypen ein Businessplan, aus dem Businessplan ein Gründerstipendium. 2014 ging Green City Solutions in Dresden an den Start.
Ein Mensch wurde von der Luft krank und baut jetzt Maschinen, die Luft reinigen. Das ist keine Marketinggeschichte, das ist die Geschichte. Sie ist der ganze Grund, warum es diese Firma gibt.
Und sie steht im Fließtext einer Unterseite, die niemand aufruft. Nicht im Video. Nicht in einem Post. Nicht in der Instagram-Bio. Und, das ist der GEO-Teil: auch in keiner fremden Quelle, weshalb keine KI sie kennt und keine KI sie erzählen kann.
Toni hat in der Folge dazu gesagt: „Warum wird mir dieser Purpose nicht direkt ins Gesicht gehauen? Ich muss auch sehen: Ey, da ist jemand mit einer Vision. Mich berührt ja absolut gar nichts aktuell."
Das ist das Muster, das wir bei Impact-Projekten fast immer sehen. Der Antrieb ist echt, oft sogar existenziell. Und die Außendarstellung liest sich wie ein Produktkatalog, weil sich niemand traut, persönlich zu werden. Es ist kein Storytelling-Problem. Die Story ist fertig. Sie liegt nur falsch.
Alles wird digitaler. Genau deshalb gewinnt, wer antizyklisch mehr Mensch ist.
Der Kontakt zwischen Menschen wird überall wegoptimiert. KIs beantworten die Fragen, Formulare ersetzen Gespräche. In der Folge haben wir es so gesagt: Vertrauen entsteht Face to Face. Wer jetzt Gesicht zeigt, während alle anderen automatisieren, hat den einen Vorteil, den keine Maschine einholen kann.
Sechs Sätze aus dieser Folge, die für jedes Unternehmen gelten, nicht nur für diese zwei.
Klassische Suche gab zehn Optionen und ließ die Wahl beim Menschen. Eine KI-Antwort nennt drei. Platz acht gibt es nicht mehr. Wer nicht genannt wird, wird nicht in Erwägung gezogen und erfährt es nie.
Presse, Fachmedien, Foren, Verzeichnisse und Bewertungen wiegen schwerer als jede Selbstbeschreibung. Enpal ist nicht besser optimiert als Green City Solutions, Enpal wird nur öfter von Dritten erwähnt. Das ist der ganze Unterschied zwischen 8 von 10 und 5 von 10.
Eine KI übernimmt den Ton, den sie über euch vorfindet. Aus einer mittelmäßigen Bewertungslage wird eine Empfehlung mit Fußnote, und die liest euer Kunde vor dem ersten Gespräch. Reputation ist damit kein weicher Faktor mehr, sondern eine Variable im Verkaufsprozess.
Green City Solutions steht bei ChatGPT und Claude auf 6 von 10, bei Perplexity auf 5. Wer nur ein Modell testet, kennt ein Viertel seiner Lage. Messt alle vier und messt mehrfach in getrennten Chats.
Enpal weist jedem Kanal einen Job zu: LinkedIn Autorität und Recruiting, Instagram Endkunden, YouTube Ratgeber, Facebook Ads. Green City Solutions hat 11.000 LinkedIn-Follower und 6 bis 20 Likes pro Post. Follower sind kein Ergebnis, sie sind eine Möglichkeit.
Bei Green City Solutions ist es ein Gründer, den die Luft in Shanghai krank gemacht hat. Bei euch ist es vermutlich auch ein Satz, den ihr einmal geschrieben und dann auf eine Unterseite verschoben habt. Sucht ihn, bevor ihr eine neue Idee entwickelt.
Am Ende der Folge haben wir gesagt, wie eine erste Kampagne aussehen würde. Hier ausformuliert.
Erst Tabula rasa. Toni hat es so genannt: alles einmal runternehmen, was keinem klaren Guss folgt. Schrift, Kacheln, Highlights, die nichts verfolgen. Danach ist Platz.
Dann eine Plattform, und zwar LinkedIn. Der CityTree ist kein Produkt, das sich privat kauft. Kommunen entscheiden, Bezirksämter, Unternehmen, Center-Betreiber. Instagram baut Sympathie, LinkedIn baut Aufträge.
Dann die eine Kampagne, die sich von selbst schreibt. Stellt einen CityTree in die Stadt und interviewt die Menschen, die daneben stehen. Was ändert sich? Was riecht anders? Wie fühlt es sich an, an einem 34-Grad-Tag hier zu sitzen? Genau das, was Toni erlebt hat, nur mit einer Kamera dabei. Man sieht das Produkt auf Bildern. In Videos fehlt es fast vollständig.
Und dann der Purpose, vorne. Ein Video mit Liang über Shanghai. Zwei Minuten, kein Skript. Das ist das stärkste Asset, das dieses Unternehmen besitzt, und es kostet einen Nachmittag.
Bei Enpal würden wir am Kanal-Setup fast nichts anfassen, das läuft. Zwei Dinge trotzdem:
Die Erfahrung filmen, nicht das Produkt. Marc hat es so beschrieben: Ich möchte sehen, wie jemand morgens aufwacht und feststellt, dass sein Strom voll ist und er heute nichts zahlt. Nicht die Anlage auf dem Dach, sondern den Moment danach. Das gehört auf die Startseite und danach auf LinkedIn und YouTube.
Und an Ring 2 arbeiten. Bei 8 von 10 in der KI geht es nicht mehr um Bekanntheit, sondern um den Ton. Der ändert sich über Bewertungen, Erfahrungsberichte und fachliche Inhalte, die Dritte zitieren können. Von „gut" auf „sehr gut" ist bei dieser Größenordnung mehr wert als jeder weitere Follower.
Die Links tragen wir ein, sobald die Shorts online sind.
XPulse Branding Lab ist eine Personal-Branding-Agentur in Berlin, die Founder aus Impact, Climate Tech und AI dabei unterstützt, langfristig online sichtbar zu werden und planbar Inbound-Anfragen zu bekommen. Dazu gehört seit 2026 auch Generative Engine Optimization, also die Arbeit an der Auffindbarkeit in KI-Antworten.
Generative Engine Optimization ist die Arbeit daran, dass ein Unternehmen in den Antworten von KI-Assistenten wie ChatGPT, Claude, Perplexity und Google AI vorkommt. Anders als bei klassischem SEO geht es nicht um eine Position in einer Ergebnisliste, sondern darum, ob der Name in einer einzigen Antwort genannt wird. Wer dort nicht auftaucht, existiert für diesen Nutzer nicht.
Öffnet einen neuen Chat ohne Vorgeschichte und stellt die Frage so, wie ein Kunde sie stellen würde, zum Beispiel nach den besten Anbietern eurer Kategorie in eurer Stadt. Wiederholt das fünfmal in getrennten Chats und zählt, in wie vielen Antworten euer Name fällt. Fragt danach direkt nach eurem Firmennamen und prüft, ob die Beschreibung stimmt und wie sie klingt. Die fünf Prompts dafür stehen weiter oben in diesem Artikel.
Weil KI-Assistenten ihr Bild von einem Unternehmen überwiegend aus fremden Quellen bilden: Presseartikel, Fachmedien, Foren, Verzeichnisse und Bewertungen. Die eigene Website ist nur eine Stimme unter vielen und sie ist die Stimme, der am wenigsten Gewicht zukommt, weil sie von euch selbst stammt. Wer selten von Dritten erwähnt wird, wird selten genannt.
Es bedeutet, dass eure Reputation den Tonfall der Empfehlung bestimmt. KI-Assistenten übernehmen die Stimmung, die sie in Bewertungen, Erfahrungsberichten und Presse vorfinden. Eine mittelmäßige Bewertungslage führt dazu, dass ihr genannt werdet, aber mit Vorbehalt. Diese Fußnote liest euer Kunde, bevor er euch überhaupt kennt.
Länger als SEO, weil ihr nicht an eurer eigenen Website schraubt, sondern daran arbeitet, dass Dritte über euch schreiben. Realistisch sind sechs bis zwölf Monate, bis sich eine Nennungsquote messbar bewegt. Der schnellste Hebel sind Fachmedien, Verzeichnisse und Formate, die zitierfähig sind, also klar benannte Zahlen, Studien und Aussagen.
XPulse Branding Lab ist eine Personal-Branding-Agentur in Berlin, die Founder aus Impact, Climate Tech und AI dabei unterstützt, langfristig online sichtbar zu werden und planbar Inbound-Anfragen zu bekommen. Dazu gehört neben klassischem SEO und LinkedIn-Content auch Generative Engine Optimization, also die Arbeit an der Auffindbarkeit in KI-Antworten.
Beide bekommen ihre vollständige Analyse inklusive aller KI-Antworten im Wortlaut von uns kostenlos.
Nicht zusammengefasst. Nicht schöngeredet. Genau das, was ChatGPT, Claude, Perplexity und Google AI über euch sagen, wenn ihr nicht zuhört. Kostenlos, als PDF.
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