Der Start war alles andere als einfach. Die ursprüngliche Planung sah zwei getrennte Waldbereiche vor, doch kurzfristig musste umdisponiert werden: Beide Flächen wurden auf eine kleinere, gemeinsame Fläche konzentriert. Was auf dem Papier nach Verzicht klang, brachte in Wahrheit die Nachbarschaft noch enger zusammen.
Der Untergrund an der Otto-Rosenberg-Straße war voller Bauschutt, verdichtetem Sand und alten Betonresten. In nur zwei Tagen wurde die Fläche mit schwerem Gerät vorbereitet, damit die Setzlinge überhaupt eine Chance hatten. Erst kam die Maschine, dann kamen die Menschen.
Am 19. November kamen über 100 Menschen zusammen: Schulklassen und Hortgruppen, Nachbar:innen aus den umliegenden Häusern, freiwillige Helfer:innen und 20 Mitarbeitende von Amazon. Zwischen Schaufeln, Gießkannen und heißem Tee aus dem Café neBENNan wuchs an diesem Tag mehr als nur ein Wald: ein Ort, den das Viertel als seinen eigenen versteht.
Umgesetzt wurde das Projekt von KARUNA eG und MIYA forest e.V. XPulse Branding Lab hat den Pflanztag dokumentiert und die Geschichte des Miniwald neBENNan in eine sichtbare Marke für Berlin-Marzahn übersetzt.